Bei dieser Datenbank handelt es sich um eine strukturierte und kommentierte Bibliographie von Publikationen speziell zur Sprache der deutschsprachigen Minderheitenpresse in Mittel- und Osteuropa.

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Földes, Csaba (2001): Wo die ‚Boys‘ noch ‚Jungen‘, die ‚Girls‘ noch ‚Mädchen‘ und die ‚Kids‘ noch ‚Kinder‘ heißen. Anmerkungen zur Sprache der Rubrik ‚Jugend‘ in einem Minderheitenblatt. In: Breuer, Ulrich/Korhonen, Jarmo (Hrsg.): Mediensprache - Medienkritik. Frankfurt a.M./Berlin/Bern/ Bruxelles/New York/Oxford/Wien: Lang (Finnische Beiträge zur Germanistik; 4). S. 103-120.

Im Beitrag wird der Sprachgebrauch auf den Jugendseiten des zentralen ungarndeutschen Printmediums, der Neuen Zeitung, anhand des Jahrgangs 1998 in seinen Hauptlinien linguistisch beschrieben. Die Vorgehensweise der empirischen Untersuchung erfolgte induktiv und korpusorientiert und erstreckte sich auf alle Sprachbeschreibungsebenen. Es konnte dabei u.a. eine große Bandbreite von Sprachkontaktphänomenen (z.B. verschiedene Arten von Transferenzen aus dem Ungarischen), Unsicherheiten in Bezug auf den Umgang mit Normen und Konventionen der geschriebenen Varietät der deutschen Standardsprache und verschiedenartige Uneinheitlichkeiten hinsichtlich der Textgestaltung dokumentiert und interpretiert werden.

Földes, Csaba (2015): Literalität im Schnittfeld von zwei Sprachen und Kulturen: Beobachtungen anhand der Phraseologie in der Sprache der Lokalpresse. In: Schmidlin, Regula/Behrens, Heike/Bickel, Hans (Hrsg.): Sprachgebrauch und Sprachbewusstsein. Implikationen für die Sprachtheorie. Berlin/Boston: de Gruyter. S. 239-260.

Den Gegenstand der Ausführungen bildet eine spezifische Mehrsprachigkeitskultur am Beispiel des Deutschen als Minderheitensprache in Ungarn: Es handelt sich um die Sprachgestaltung in der Lokalpresse der deutschen Minderheit. Die explorative Studie liefert am Material der Verwendung von Phraseologismen Erkenntnisse über diesen sprachlich-kulturellen Realitätsbereich hinsichtlich seiner grundlegenden typologischen Strukturen und konstitutiven Merkmale.
Es konnten empirische Evidenzen u.a. zur Frequenz und Distribution von figurativen Sprachzeichen in der ungarndeutschen Lokalpresse, zu den Besonderheiten der „ungarndeutschen Kontaktphraseologie“, zur mehrsprachigkeitsgeprägten und z.T. erodierten Sprach- bzw. Text(sorten)kompetenz der Textproduzenten gewonnen werden. Ferner wurden Überlegungen zur Einordnung und Bewertung der kultursalienten Befunde vorgelegt.

Földes, Csaba (2018): Mediensprache im Kontakt der Kulturen: Beispiel „Moskauer Deutsche Zeitung“. In: Földes, Csaba (Hrsg.): Sprach- und Textkulturen – interkulturelle und vergleichende Konzepte. Tübingen: Narr Francke Attempto (Beiträge zur Interkulturellen Germanistik; 11). S. 43-77.

Gegenstand des Aufsatzes ist eine spezifische deutschbasierte Textkultur im Spannungsfeld zweier Sprachen und Kulturen: Die „Moskauer Deutsche Zeitung“ wird – am Material ihres Jahrgangs 2017 – im Hinblick auf bestimmte kommunikative und sprachliche Besonderheiten empirisch untersucht, um damit zur Erschließung des linguistischen Profils dieses wichtigen auslandsdeutschen Mediums beizutragen. Die phänomenorientierte empirische Analyse hat die MDZ als „kulturasymmetrische Grenzgänger-Zeitung“ ausgewiesen und festgestellt, dass die erschlossenen Salienz-Fälle Ergebnisse dreier typologisch verschiedener Prozesse sind: (1) Kontaktphänomene, also Transfer oder Nachahmung von Elementen, Strukturen und Modellen der Kontaktsprache; (2) Verfremdungsprozesse, z.B. Kontrastverschiebungen oder Kontrastübertreibung, die sich aus einer unsicheren Beherrschung der Zielsprache Deutsch, etwa durch Übergeneralisierung des Sprachsystems, ergeben und (3) Normverletzungen aus Unachtsamkeit, d.h. Flüchtigkeitsfehler, die selbst bei Textproduzenten mit exzellenter Sprachbeherrschung vorkommen. Ein wesentlicher Teil der eruierten Auffälligkeiten ist direkt oder indirekt auf Aspekte der bilingualitätsbedingten deutsch-russischen Sprach- und Kulturkontakte zurückführbar. Die sprachlich-kulturelle Grundkonstellation ist jedoch noch komplexer: Aufgrund der Befundlage liegt das genuine Alleinstellungsmerkmal der MDZ in einem spezifischen Beziehungsgefüge von deutscher Sprache vs. russischer Kultur. In summa konnte die Analyse dem medialen Objekt MDZ eine weitgehend inter- bzw. eher transkulturelle Textwelt bescheinigen.

Földes, Csaba (2018): Politische Sprache und Interkulturalität – am Beispiel der Presse deutscher Minderheiten. In: Fábián, Annamária/Trost, Igor (Hrsg.): Sprachgebrauch in der Politik. Grammatische, lexikalische, pragmatische, kulturelle und dialektologische Perspektiven. Berlin/Boston: De Gruyter (Reihe Germanistische Linguistik; 319). S. 299-317.

Dieser Aufsatz exponiert einen bisher weniger beachteten Phänomenbereich, nämlich die Produktion von Pressetexten im Kommunikationsbereich politische Sprache im Schnittfeld von zwei Sprachen und Kulturen. Im Mittelpunkt der empirischen Betrachtung steht die spezifische Kultur von Mehrsprachigkeit bei der deutschen Minderheit in Ungarn. In diesem Denk- bzw. Argumentationsrahmen zielt der Beitrag auf eine evidenzbasierte Herausarbeitung von Charaktermerkmalen der politischen Sprache und Kommunikation im Wirkungsraum der deutschsprachigen Minderheitenpresse. Ferner geht es um journalistische Handlungsmöglichkeiten und -formen unter besonderen Bedingungen von Mehrsprachigkeit und Inter- bzw. Transkulturalität.
Dabei ist deutlich geworden, dass die analysierten Presseprodukte durch die spezifische Sprach- und Text(sorten)kompetenz der mehrsprachigen Textproduzenten geprägt sind: In ihrem Varietätenrepertoire macht sich ein Zusammenspiel von standard- und substandarddeutschen Charakteristika, aber auch von ungarischen Textroutinen und Musterhaftigkeiten bemerkbar. Die Analyse hat u.a. zahlreiche und vielgestaltige Manifestationen von deutsch-ungarischen Sprachkontakten, Uneinheitlichkeiten in stilistisch-pragmatischer Hinsicht und/oder in der Satz- und Textkonstruktion sowie eine spezifische Themenfrequenz und ein besonderes Beziehungsgefüge von Mündlichkeit vs. Schriftlichkeit aufgedeckt.

Földes, Csaba (2018): Xenismen in der auslandsdeutschen Pressesprache. Reflexionen anhand der Moskauer Deutschen Zeitung. In: Meier, Jörg (Hrsg.): Jahrbuch des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa. Band 26: Sprache. München: De Gruyter Oldenbourg. S. 121-144.

Dieser Aufsatz nimmt beispielhaft ein traditionsreiches und gewichtiges auslandsdeutsches Blatt, den Jahrgang 2017 der „Moskauer Deutsche Zeitung“ (MDZ), in den Blick und versucht, mit einer datensensitiven Aufdeckung von signifikanten Merkmalen die sprachlich-kommunikative Profilgrundlage dieses Mediums herauszuarbeiten. Aus Umfangsgründen fokussiert er dabei exemplarisch auf einen Aspekt, nämlich auf die sogenannten – sprachbezogenen und kulturbezogenen – Xenismen, da sie wohl einen zentralen Wesenszug dieses Pressediskurses darstellen. Die durchgeführte empirische Studie leistet zur Erschließung der kulturellen Komponente vorrangig im Vokabular und weiterführend auch zur Erfassung von Phänomenen der Kulturalitat in der analysierten Zeitungskommunikation einen Beitrag.
Die analytische Sichtung der MDZ, indem von Merkmalen manifester Texte auf Merkmale eines nicht-manifesten Kontextes geschlossen wurde (es gingt ja ein Stuck weit um Inferenzschlusse auf die soziale Wirklichkeit), ergab, dass es sich im Rahmen einer Zweischriftlichkeit im Wesentlichen um eine Art interkultureller Texte handelt. In einem Spagat besonderer Art ist die Sprache eindeutig deutsch, während das kulturelle Milieu mit den entsprechenden Kulturmustern russisch geprägt ist – die MDZ ist also gewissermaßen ein Grenzgänger-Blatt. Diese Ausprägung der Pressekommunikation konnte als eine Manifestation des (interkulturellen) Interdiskurses aufgefasst werden; entsteht doch das Blatt in einem spezifischen – mehrsprachigen und interkulturellen – Referenzrahmen und wird zu einem großen Teil von bilingualen Textproduzenten erstellt.

Földes, Csaba (2019): Die ‚Deutsche Allgemeine Zeitung‘: Anmerkungen zur Sprache der kasachstandeutschen Presse. In: Linguistica (Ljubljana) 59. 1. S. 71-97.

Die Studie arbeitet zentrale sprachliche Profilmerkmale der Deutschen Allgemeinen Zeitung (DAZ) in Kasachstan heraus und liefert dabei auch einen Beitrag zur Erschließung von Manifestationen der Kulturalität im analysierten interkulturellen Mediendiskurs. Der verwendete Ansatz ist – im Denkrahmen der interkulturellen Linguistik – deskriptiv und vorrangig variations- bzw. kontaktorientiert. Die Besonderheit der Zeitung besteht vor allem darin, dass ihre Sprache praktisch monolingual deutsch ist, während ihr kulturelles Umfeld eine kasachisch-russische Prägung aufweist. Die daraus resultierende konkrete Sprachverwendung in der DAZ wurde unter Nutzung des Salienz-Konzeptes betrachtet. Im ausgewerteten Korpus des Jahrgangs 2017 wurden sprachbezogene Salienzen auf nahezu allen Ebenen herausgearbeitet, allen voran in Lexik und Phraseologie, Grammatik, Stil, Grafie sowie Typografie. Die eruierten Verwendungsbesonderheiten resultieren aus drei Prozessen typologisch unterschiedlicher Art: (1) aus prototypischen Sprachkontaktmechanismen, also aus Transfers oder Nachahmungen von Elementen, Strukturen und Modellen der Kontaktsprachen Russisch und Kasachisch; (2) aus Verfremdungsprozessen, z.B. Kontrastverschiebungen oder -übertreibungen, die sich aus einer unsicheren Beherrschung der Zielsprache Deutsch, etwa durch Übergeneralisierung des Sprachsystems, ergeben; (3) aus Normverletzungen aufgrund von Unachtsamkeit, d.h. Flüchtigkeitsfehler bzw. problematische oder grenzwertige Formulierungen, die selbst bei Textproduzenten mit exzellenter (nativer) Sprachbeherrschung vorkommen. Der Beitrag weist nach, dass quantitativ die mehrsprachigkeits-, kontakt- und/oder kompetenzbedingten Auffälligkeiten überwiegen, wobei sich der sprachliche Kontakteinfluss des Russischen als größer erwies als der des Kasachischen. Auf dieser Basis erfasst und beschreibt der Beitrag die DAZ als eine mehrfach kulturasymmetrische Grenzgänger-Zeitung mit einer spezifischen Form von Mehrschriftlichkeit.

Kappel, Péter/Tichy, Ellen (2010): Minderheiten und Minderheitenmedien in Ungarn. In: Tichy, Ellen (Hrsg.): Minderheiten und Medien. Die Repräsentanz der ungarndeutschen Minderheit in den Medien. Hamburg: Verlag Dr. Kovač. (Schriften zur Medienwissenschaft; 26). S. 14-26.

Dieser Aufsatz bietet einen detailreichen Überblick über Minderheiten und Minderheitenmedien in Ungarn unter besonderer Berücksichtigung der Situation der Ungarndeutschen. Dabei wird unter anderem auf die Minderheitenpolitik Ungarns, demographische Daten über Minderheiten und deren rechtliche Situation eingegangen.
Einer kurzen Einleitung zur inhaltlichen Übersicht folgt der zweite Abschnitt zu den Minderheiten in Ungarn. Hier werden zunächst historische Gegebenheiten wie etwa „planmäßige Ansiedelungen im 17.-18. Jahrhundert“ erwähnt. Anschließend wird die demographische und rechtliche Situation (etwa durch Minderheitengesetz und Anerkennung) näher erläutert. Zu den genannten Minderheiten gehören u.a. Roma, Deutsche, Slowaken, Rumänen, Serben, Polen etc.; die zugehörigen Daten werden an Hand einer Tabelle veranschaulicht. Wiedergegeben werden außerdem einige Fragen, die Bestandteil einer Volkszählung im Jahr 2001 waren, wie zum Beispiel: „Welche Sprache benutzen Sie im Familien- und Freundeskreis im Allgemeinen?“ Der dritte Abschnitt beschreibt die staatliche Minderheitenpolitik Ungarns; zitiert wird dabei u.a. auch aus dem Minderheitengesetz von 1993. Weitere minderheitenpolitische Aspekte sind spezielle Einrichtungen wie Kindergärten und Schulen und Sprachunterricht.
Der vierte Abschnitt zu den Minderheitenmedien wird durch ein Zitat aus dem sogenannten „Mediengesetz zum Schutz der Minderheiten in Ungarn“ eröffnet. Dem folgt eine kurze Betrachtung zum Verhältnis von Minderheitenmedien und Identität. Im Anschluss werden die ungarndeutsche Fernsehsendung „Unser Bildschirm“, ein deutschsprachiges Radioprogramm und die „Neue Zeitung“ als „das Wochenblatt der Ungarndeutschen“ beschrieben; ebenfalls wird die Existenz weiterer Angebote im Internet erwähnt. Diese Minderheitenmedien werden jedoch nicht eingehender untersucht, auch nicht im Hinblick auf sprachliche Besonderheiten.
In einem Fazit werden noch einmal einige Aussagen des Aufsatzes zusammengefasst. Abschließend wird für die Minderheitenmedien eine Brückenfunktion zum „Herkunftsland Deutschland“ festgestellt, denn „sie stabilisieren kommunikative Beziehungen der Ungarndeutschen untereinander und unterstützen die Pflege der deutschen Sprache und Kultur.“

Tichy, Ellen (2010): Die Bedeutung der Minderheitenmedien für junge Ungarndeutsche – Ergebnisse einer Befragung. In: Tichy, Ellen (Hrsg.): Minderheiten und Medien. Die Repräsentanz der ungarndeutschen Minderheit in den Medien. Hamburg: Verlag Dr. Kovač. (Schriften zur Medienwissenschaft; 26). S. 191-205.

Dieser Aufsatz analysiert die Nutzung von Minderheitenmedien durch junge Ungarndeutsche und zieht Schlüsse zu ihrer Bedeutung. Die analysierten Daten entstammen einer eigens durchgeführten Umfrage mittels Fragebogen unter 30 Ungarndeutschen im Alter von 19 bis 29 Jahren.
Der Text ist in mehrere Abschnitte untergliedert: einer Einleitung mit Erläuterungen zum Untersuchungsgegenstand und einer Auflistung der Inhalte des Fragebogens folgt ein kurzer Abschnitt zu den demographischen Daten Alter und Nationalität. Der folgende Abschnitt gibt die allgemeine Nutzung der Medien wieder; dabei wurde unterschieden in Fernsehen, Radio, Zeitung und Internet sowie in tägliche bis gar keine Nutzung. Der darauffolgende Abschnitt bezieht sich noch einmal auf die Mediennutzung speziell in deutscher Sprache. Anschließend werden die Umfrageergebnisse hinsichtlich der Nutzung ungarndeutscher Minderheitenmedien wiedergegeben, darunter z.B. die „Neue Zeitung“, die Fernsehsendung „Unser Bildschirm“, das deutschsprachige Radioprogramm im Sender MR4 oder Ungarndeutsche Internetportale. Die beiden folgenden Abschnitte gehen näher auf die Nutzung einzelner Zeitungen sowie „Internetnetzwerke und Portale“ ein. Schließlich unternimmt der Abschnitt „Minderheitenmedien und die Tradierung ungarndeutscher Identität“ die Interpretation der Ergebnisse hinsichtlich ihrer Bedeutung für eine „ungarndeutsche Identität“. Dabei werden auch einige längere Antworten der Probanden zitiert. Den Abschluss bilden „Ideen und Vorschläge“ und ein kurzes Fazit.
Die Ausführungen werden begleitet von mehreren Tabellen und Balkendiagrammen zur Veranschaulichung der Daten. Teilweise sind diese Daten jedoch nur den Grafiken zu entnehmen und werden im Text oftmals nicht wiedergegeben oder nicht näher analysiert. Eine sprachwissenschaftliche Untersuchung am Material der Minderheitenmedien findet jedoch nicht statt.

Tichy, Ellen (2012): Medien der autochtonen Minderheiten in Ungarn und Deutschland. Ein Vergleich auf der Basis der Europäischen Charta der Regional- und Minderheitensprachen. In: Szendi, Zoltán (Hrsg.): Wechselwirkungen II: Deutschsprachige Literatur und Kultur im regionalen und internationalen Kontext. Beiträge der internationalen Konferenz des Germanistischen Instituts der Universität Pécs vom 9. bis 11. September 2010. Wien: Praesens Verlag. (Pécser Studien zur Germanistik; 6). S. 355-373.

Der Aufsatz befasst sich vornehmlich mit der Frage nach der Medienpräsenz von Minderheiten in Ungarn und Deutschland auf Basis der Europäischen Charta. Dabei ist die Beschreibung der aktuellen Situation von Minderheiten in Ungarn, ihrer Anzahl und ihres rechtlichen Status, sehr detailliert. Bei der überblickshaften Betrachtung einiger Minderheitenmedien in Ungarn findet auch die „Neue Zeitung“ und ihr Ziel der „Pflege von Sprache und Kultur der Ungarndeutschen“ Erwähnung.
In einzelnen kurzen Abschnitten wird auf Minderheiten in Deutschland wie die dänische, die sorbische und die friesische Minderheit sowie die der Roma und Sinti eingegangen. Im Falle der beiden letzteren wird nur sehr knapp auf sprachliche Aspekte Bezug genommen; eine tiefergehende Untersuchung zur Sprache der Minderheiten oder der Sprache der jeweiligen Minderheitenmedien findet jedoch nicht statt. Sämtliche Ausführungen zur Sprache betreffen eher ihre Situation, zum Beispiel was ihre Einordnung als Minderheitensprache ausmacht, den rechtlichen Status gegenüber der Amtssprache oder ähnliches. Den einzelnen Abschnitten zu den Minderheiten in Deutschland folgen danach kurze Abschnitte zu deren Minderheitenmedien, in denen die einzelnen Angebote in Print, Rundfunk und Fernsehen beschrieben werden.